Kombucha Pilze, Teepilze, Kefir, Milchkefir und Wasserkefir, Japankristalle bei Kombucha-shop

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    Wasserkefir und Ingwer -
    die perfekte Kombination

    Spezieller Wasserkefir: Ginger Root Beer

    Mit Hilfe der
    Ginger Root Plant, unserer speziell vermehrten Wasserkefir-Kultur, können Sie
     Ginger Root Beer selbst herstellen. Die weltberühmte Ingwer-Limonade ist ideal für alle, die den  gesunden asiatischen Energiespender Ingwer mit den wertvollen Inhalts-stoffen des Wasserkefir kombinieren wollen.

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    Wissenswertes über Wasserkefir (Japankristalle)

    "Was sprudelt denn da so lustig?"
    Wasserkefir Japankristalle mit Feige und Zitrone
    In letzter Zeit findet ein leckeres Erfrischungsgetränk immer mehr begeisterte Anhänger in Deutschland - der wie Sekt perlende Wasserkefir (auch bekannt unter dem Namen "Japankristalle" bzw. "Japanische Meeresalge").

    Die Wasserkefir-Kultur besteht aus so genannten Kefir-Kristallen: hell-weiße, fast durchsichtige Klümpchen in verschiedener Form und Größe, die aus der Nähe betrachtet tatsächlich wie Bergkristalle oder Diamanten aussehen. Mit den richtigen Lebensbedingungen und guter Pflege vermehren sich die Japankristalle recht schnell. Dabei produzieren sie ein köstliches, süß-saures Getränk, das im Geschmack an jungen Federweißen oder an Bitter Lemon erinnert.

    Die Herstellung von Wasserkefir ist ganz einfach: Man setzt die Japankristalle mit Wasser an und "füttert" sie mit Zucker, Zitronenscheiben und einigen getrockneten Feigen oder Rosinen. Auch andere Trockenfrüchte wie z.B. die sehr gesunden und mittlerweile weltweit beliebten Goji-Beeren sind gut geeignet, um damit Wasserkefir zu produzieren. Ein Teil des Zuckers wird von den Mikroorganismen in verschiedene Produkte umgesetzt, die in das Getränk übergehen. Dabei entsteht zum Beispiel Milchsäure, die das Getränk spritzig-säuerlich wie eine Limonade macht. Mehr über diese Prozesse erfahren Sie auf der Seite Inhaltsstoffe und Wirkung des Wasserkefir.
    Wasserkefir Japankristalle brauchen Zitrone
    Schon wenige Minuten nachdem man die Japankristalle neu angesetzt hat, beginnt die Gärung. Kohlensäure bildet sich, einzelne Kristalle steigen in der Flüssigkeit nach oben, stoßen gegeneinander, spalten sich (weil die Kohlensäure in ihrem Inneren sie "aufsprengt") und sinken wieder nach unten – in der Gärflüssigkeit geht es richtig turbulent und aufregend zu. Bei Wärme, wenn sich die Kristalle besonders wohl fühlen, entsteht soviel Kohlensäure, dass sogar große Feigen in der Flüssigkeit nach oben getrieben werden können, um kurz danach wieder herab zu sinken.


    Wasserkefir-Action im Gärgefäß

    Hauptursache für das bunte Treiben im Gärgefäß sind die Hefen, die sich in den Japankristallen befinden und den Zucker zu vergären beginnen. Neben Kohlensäure produzieren die Hefen auch ein wenig Alkohol (nach 1-2 Tagen 0,5 bis 2,5 Prozent). Auf den Alkohol freuen sich wiederum schon die Milchsäurebakterien: sie wandeln einen Teil des Alkohols und der anderen Stoffe weiter in Milchsäure um.

    Gleichzeitig wachsen die Japankristalle durch starke Vermehrung der Bakterien und Hefen. Eine Vermehrung um das Doppelte pro Ansatz ist keine Seltenheit. Meist wachsen die Kristalle zu einer Größe von rund 1 cm heran, bevor sie sich spalten und teilen. Manchmal verklumpen sie aber auch zu größeren Ansammlungen und erreichen Walnussgröße. Wasserkefir ist ein verblüffendes und reizvolles Studienobjekt!


    Wasserkefir / Japankristalle
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    Wasserkefir Japankristalle: schön wie Kristalle
    Nach ca. 2 Tagen ist das Getränk fertig. Es ist leicht getrübt, sprudelt wie Sekt und schmeckt kalt unglaublich erfrischend. Bei der Gärung gelangen eine große Anzahl von Hefezellen und Bakterien in das Wasserkefir-Getränk. Die wertvollen Mikroorganismen sind wie alle Hefen vitaminhaltig (besonders Vitamin-B-Komplex, aber auch Vitamin D und Vitamin C). Die Milchsäurebakterien wiederum können sich vorübergehend im Darm ansiedeln und dadurch unser Wohlbefinden fördern.


    Woher stammt der Wasserkefir?
    Die Wasserkefir Japankristalle sollen zuerst auf solchen Opuntia-Kakteen gefunden worden sein.
    Genau wie bei seinem "großen Bruder", dem berühmten Teepilz Kombucha, ist nichts Eindeutiges über die Herkunft des Wasserkefirs bekannt. Der Kombucha-Experte Günther W. Frank berichtet auf seiner Website, dass die erste historische Erwähnung des Wasserkefirs von M. L. Lutz aus dem Jahr 1899 stammt. Lutz hat die Japankristalle auf mexikanischen Kakteen der Gattung Opuntia (Feigenkakteen) entdeckt, wo sie in zuckerhaltigem Tauwasser bzw. in Zucker-Ausscheidungen der Kakteen wuchsen.

    Belegt ist, dass der Wasserkefir bereits in den 1930er Jahren in der Schweiz unter dem Namen "Tibi" bekannt und sehr beliebt war. In Paris nannte man die Japankristalle "graines vivantes" ("lebende Körnchen"). Kombucha-Experte Frank vermutet auch, dass es sich bei dem so genannten "Französischen Wasserkefir" um die gleiche oder eine ähnliche Lebensgemeinschaft handeln muss. Französische Weinbauern nutzten diesen "zur Verbesserung des Wassers". Auch eine Verwandtschaft zu der "Ginger Root Plant", mit der in Amerika und England eine Ingwer-Limonade gebraut wurde, ist lange vermutet worden. Mittlerweile geht man davon aus, dass die Herstellung des berühmten Ginger Root Beer tatsächlich mit Wasserkefir stattfand. Nach dem Zweiten Weltkrieg verschwand der Wasserkefir weitgehend aus den europäischen Haushalten. Erst in den letzten Jahren wurde er als gesundes, preiswertes und leckeres Hausgetränk wieder entdeckt.
    Wasserkefir Japankristalle: mit Rosinen angesetzt
    Heute kennt man den Wasserkefir hierzulande auch unter dem Namen "Japankristalle" bzw. "Japanische Meeresalge", vermutlich weil er auf diesem Wege erneut seinen Siegeszug in Europa antrat. Es darf also spekuliert werden, ob der Wasserkefir in Wahrheit verschiedene Herkunftsregionen besitzt.

    In den letzten Jahren sind vor allem in Bio- und Naturkostläden so genannte "Wasserkefir-Fermente" erhältlich. Diese erzeugen ein dem echten Wasserkefir sehr ähnliches Gärgetränk, sind allerdings nur von kurzer Lebensdauer. Im Gegensatz zu den echten Japankristallen vermehren sich die Fermente nicht, sondern sind nach wenigen Ansätzen aufgebraucht. Der echte Wasserkefir hingegen hält bei guter Pflege ein Leben lang - und versorgt Sie immer weiter mit einer leckeren und gesunden Limonade.

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    Wirkung und Inhaltsstoffe von Wasserkefir / Japankristalle

    Anmerkung: Alle Informationen und Tipps sind mit der notwendigen Sorgfalt erstellt worden. Dennoch können wir für eventuelle Schäden nicht haften.


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